Reiseapotheke für den Winterurlaub
Was in die Reiseapotheke gehört, hängt vom Ziel ab. Für Skiurlaub und Städtereise im Winter reicht eine kleine Tasche, wenn die eigenen Arzneimittel vollständig dabei sind.
Zuerst: Ihre eigenen Arzneimittel
Nehmen Sie genug für die ganze Reise mit und ein paar Tage Reserve. Packen Sie alles ins Handgepäck, falls der Koffer verloren geht.
Ein aktueller Medikationsplan hilft, wenn Sie unterwegs eine Ärztin oder einen Arzt brauchen. Für Arzneimittel, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, brauchen Sie in Schengen-Staaten eine ärztliche Bescheinigung; für andere Länder gelten eigene Regeln.
Die kleine Grundausstattung
Pflaster in verschiedenen Größen, eine Mullbinde, Desinfektionsmittel für Wunden, eine Pinzette und ein Fieberthermometer.
Ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber, eines gegen Durchfall und Elektrolyte zum Auflösen. Welche Mittel für Sie passen, besprechen wir mit Ihnen; bei Kindern sind Dosierung und Darreichung anders.
Winter heißt auch Sonne
Im Schnee wird das Sonnenlicht stark reflektiert, in den Bergen ist die UV-Strahlung höher. Packen Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und einen Lippenpflegestift mit UV-Schutz ein.
Gegen kalte, rissige Haut hilft eine fettreiche Creme für Gesicht und Hände.
Kühlen und lagern
Insulin und manche andere Arzneimittel vertragen weder Frost noch Hitze. Im Auto oder im Skikeller können beide Grenzen schnell erreicht sein. Eine kleine Kühltasche und das Tragen am Körper helfen.
Vor der Abreise
Kommen Sie zwei bis drei Wochen vorher vorbei. Dann ist Zeit, fehlende Mittel zu bestellen, und für Fragen zu Impfungen, die Ihre Arztpraxis übernimmt.
Quellen
- Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise, Abschnitt Gesundheit (abgerufen 10/2026)
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Reisen mit Betäubungsmitteln (abgerufen 10/2026)